Psionik schließt alles ein, was sich um den Begriff "PSI" (1942 von Wiesner und Thouless eingeführt) der außersinnlichen Wahrnehmung bzw. Vorstellung und der Psychokinese dreht. Abgeleitet wurde er wahrscheinlich (es gibt mehrere Erklärungsansätze) aus "Para Sensual Intelligence" (wörtlich: nebensinnliche Intelligenz)

 

Psionik wurde zunächst in Psi-Gamma (Wahrnehmung und Vorstellung, heute: "passives Psi") und in Psi-Kappa (Psychokinese, heute: "aktives Psi") eingeteilt.

 

Psionik nimmt für sich in Anspruch, nichts mit Magie oder Glauben zu tun zu haben, sondern voll und ganz auf psychischen Fähigkeiten zu beruhen, die in jedem Menschen zumindest rudimentär (als "Empfänger") angelegt sind.
Dass psionische Effekte bislang wissenschaftlich nicht verifiziert werden konnten, verwundert nicht weiter (obwohl die James-Randi-Stiftung 1964 einen Preis dafür aussetzte, der im Laufe der Zeit immer weiter erhöht wurde: James Randi [amerikanischer Illusionist/Magier] ließ als Stiftungsvorsitzender nichts als Psionik gelten, was auch mit Taschenspieler-Tricks nachzubilden war.)

 

Zur Aktivierung (Selbst- und Fremdkonditionierung) psionischer Prozesse sind oft Rituale notwendig (teilweise nur "Mini-Rituale": sh. "X-Radionik", "Mental-Radionik").

 

Auf dem Psi-Gamma bzw. "passiven Psi" basieren mit hoher Wahrscheinlichkeit viele der radionischen und Bioresonanz-Prozesse.