Orgon existiert nicht und kann nicht existieren, meinte besonders nachdrücklich die moderne Wissenschaft der Jahre 1997/1998. Wir müssen das so stehen lassen, da wir keine "schulwissenschaftsfähigen" Gegenbeweise haben.

Wilhelm Reich war Entdecker und Wortschöpfer für den Begriff Orgon (auch "Orgasmusenergie"). Bevor Reich Orgon definierte, war das Ganze jedoch schon bekannt, nämlich eher "nebulös" und geheimnisvoll als Od (Karl von Reichenbach) oder Odem (biblisch).

 

Zu seiner Zeit (Reich lernte zu Lebzeiten nur einen kleinen Ausschnitt aus dem breiten Frequenzband der Orgon-Energie kennen) definierte Wilhelm Reich Orgon in einem sehr engen Rahmen, vergleichbar den ersten Radiopionieren, denen heutige Aufteilungen in Lang-, Kurz-, Mittel- oder Ultrakurzwellen, oder aber in Amplituden- oder Frequenzmodulation fremd waren.

 

Die heute noch immer existierende "Orgonomie" bezieht sich zumeist auf die Ur-Lehre Reichs. In der Fortentwicklung mit den Möglichkeiten der heutigen Zeit sind einige Orgonomen bis heute nicht viel weiter gekommen, da sie, zumindest fraktionsweise, eine Art "Credo" daran hinderte.

 

Mittlerweile ist Orgon, je nach kulturellem, geographischem oder philosophischem Standort des Betrachters zum Synonym von Lebenskraft, Chi (Qi), Prana, Od, kosmischer oder göttlicher Energie, aber auch Tachyonen-Energie geworden.
Kurzum, Orgon steht für jene Kraft, die in größerer oder kleinerer Konzentration immer um uns herum existiert und die wir unabdingbar zum Leben brauchen. Zwar beanspruchen die "Hardliner" unter den Orgonomen den Begriff Orgon noch heute ganz für sich, jedoch hat die Zeit und die Erweiterung, ja, die Lebensfüllung des Begriffs diese "Orthodoxen" oder "Fundamentalisten" überrannt: Orgon ist heute definitiv ein freier Begriff, der gleichbedeutend ist mit fast allen Energieformen, die mit herkömmlichen physikalischen Messmethoden noch nicht bestimmbar sind, und die auf organisches Leben positiven Einfluss haben. Allerdings ist die Begriffsfreiheit Ursache für vielerlei Verwirrungen und Verwicklungen.

 

Dem Orgon werden jedoch auch besondere Fähigkeiten zugeschrieben, die nicht orgon-typisch, sondern eher "voll-radionisch" sind. Und die meisten Hersteller von orgonomischen Geräten (auch die "klassischen") nutzen diese heute.

Wie auch immer: Mit der D-Methode sind direkte und indirekte Einflüsse messbar.

 

Anekdote: Als Hans Otfried Dittmer Anfang der 1990er Jahre einmal öffentlich zu bedenken gab, dass es sich bei Orgon-Energie durchaus auch um eine sehr schwache Strahlung im Mikrowellen- bzw. Radiowellen-Bereich handeln könne, einfach aus der Erkenntnis heraus, dass sowohl Orgon-Akkumulator als auch Orgon-Strahler große Ähnlichkeiten mit bekannten elektronischen Bauteilen aufweisen, regte sich Unmut: Waren nicht alle derartigen Wellen (gleichgültig in welcher Stärke und in welchem Bereich) "böse" und schädlich?
Die Antwort heißt natürlich NEIN, denn mit vielen Wellenbereichen wird auch in naturheilkundlichen Praxen erfolgreich und störungsfrei behandelt (z. B. Kurzwelle in der "Diathermie").
Mit der Zeit stellte sich jedoch auch die Frage, ob ein Orgon-Instrument nicht auch (unter anderem) die im Lebensraum befindlichen allgegenwärtigen Wellen oder Teilbereiche davon akkumuliert, die jedoch mit dem eigentlichen Orgon vielleicht nur wenig zu tun haben, dennoch aber auch eine (synergistisch-positive) Wirkung ausüben...

 

Orgon scheint jedoch dem "Negative Green" (ein Frequenzbereich, welcher im Kreis des Farbspektrums dem GRÜN gegenüberliegt, zwischen SCHWARZ und WEISS und mit einem Grauton bezeichnet werden kann, bekannt aus der britischen Dowsing-Szene) am nächsten zu kommen, welches die "schulwissenschaftlich eruierte" Farbe des Weltalls sein soll. So kann vermutet werden, dass es sich bei Orgon tatsächlich die uns umgebende kosmische Energie bzw. Strahlung handelt, die wir dringend zur Existenz als "Lebensenergie" benötigen. Wir vermuten das seit mitte der 1990er Jahre. Nach den Entdeckern, Léon Chaumery und André de Bélizal in den 1930er Jahren, sind jedoch einige Bereiche des Negative Green eher problematisch. Und diese gilt es durch besondere Formgebung (= besonderes Resonanzverhalten) der Strahler und Akkumulatoren auszufiltern.